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Theater
Franziska Hoffmann
Theater
Zu sehen und zu hören in:
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Theater Theater Theater
Schauspielerin
Sugar Kane, Sängerin
Fürstin von Verona
Silvia
Sekretärin F
Grusche Vachnadze, ein Küchenmädchen
Klein
Katja
Biografie:

WO sind Sie WANN geboren bzw. aufgewachsen?
Berlin-Mahlsdorf, 1981 (geb. + aufgewachsen)

STATIONEN Ihrer vortheatralischen Vita:
Nach dem Abitur habe ich zwei Jahre Literatur und Geschichte in Dresden studiert.

WANN haben Sie WO studiert bzw. mit der Theaterarbeit begonnen?
Die Schauspielausbildung machte ich von 2003 bis 2007 an der Theaterakademie Vorpommern auf der Insel Usedom.
Als Kind verbrachte ich viel Zeit im "Weiten Theater", einer Theater- und Kulturoase im Berliner Stadtteil Hellersdorf.
Auf der Straße spielte ich Geige, mal allein, mal mit anderen zusammen, zum Spaß und um das Taschengeld aufzubessern.

WANN begann WO mit Ihrem ersten Engagement die künstlerische Arbeit?
Hier, an den Landesbühnen Sachsen im September 2007, ich hatte also noch Ostseesand zwischen den Zehen.

WO (an welchen Theatern) haben Sie gearbeitet?
Es gehörte zur Ausbildung, die gesamte Insel Usedom und einen großen Teil Ostvorpommerns zu bespielen, vor allem im Sommer. Im Greifswalder Theater habe ich ein Musical (Kick) gemacht. Wir haben Shakespeare in einem Theaterzelt am Meer (Heringsdorf) gespielt. Der Höhepunkt dieser Zeit aber war eine Reise nach Kanada/Toronto mit Goldonis "Diener zweier Herren" unter der Leitung von Herbert Olschok.

WER waren Profil prägende Partner, Regisseure, Lehrer?
Frido Solter kennen zu lernen, war spannend und ich bin froh, dass ich mit ihm arbeiten konnte. Von Martin Meltke als Lehrer und Regisseur habe ich sehr viel gelernt. Der Kern der Frage liegt wohl im "dabei und noch", denn ohne Partner, Regisseur und Zuschauer kommt man nicht aus, also lernt man nicht aus.

WELCHE Rollen, Partien, Aufgaben waren für Sie wichtig?
u.a. Hilde Wangel in "Baumeister Solness" Sugar in "Sugar - Manche mögen's heiß" Fissa "Die feuerrote Blume" (Felsenbühne Rathen) Mariane in "Der Geizige"

WAS ist neben dem Theater wichtig für Sie?
Das Theater hat einen Bildungsauftrag.
Unterhaltung, Unterscheidungsvermögen, Interesse, Humor und Lust, Meinung und Haltung, Geist und Gefühl zu bilden. Freude und Spaß am Leben in allen Facetten zu vermitteln. Sich wirklich gegen Langeweile wehren und sich selbst als Institution immer wieder neu zu beschreiben, ist eine große Aufgabe.

WELCHE Rollen an den Landesbühnen Sachsen hatten und haben für Sie und Ihre Beziehung zu unserem Publikum eine besondere Bedeutung?
Als Anfänger habe ich bisher sehr schöne und sehr große Rollen spielen und übernehmen dürfen. Das ist gut. Da kann man etwas zeigen und arbeiten. Die Hilde Wangel im "Baumeister Solness", die bis zur letzten Vorstellung auch ein Rätsel für mich war. Dann die Shakespeare-Übernahmen in "Komödie der Irrungen" und vor allem die Rolle der Helena im "Sommernachtstraum" in Rathen, das hat Spaß gemacht. Keine Zeit für Grübeleien, sondern losspielen, im Freien, in sehr direktem Kontakt zu einem sommerlich aufgelegten Publikum.
Sugar in "Sugar" ist für mich eine besondere Aufgabe, denn es geht nicht darum, Marylin Monroe nachzuahmen, sondern im Wesentlichen machen hier Schauspieler ein Musical mit viel Tanz und Gesang. Das ist ein Kindheitstraum, als Sängerin einer Band aufzutreten.
Sehr viel Publikumsnähe entsteht auch bei "Die fetten Jahre sind vorbei" (Rolle der Jule), dieses Format eignet sich gut für die Studiobühne, der schnodderige Ton und Understatement im Spiel. Wenn die Kids wirklich zuhören, ihre Kommentare und Einschübe echte Reaktionen sind, die zeigen, dass sie dran sind, ... dann ist das ein großartiges Gefühl.










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